6 Tipps von mir, wie Du Menschen besser überzeugen kannst!

Menschen zu überzeugen ist nicht nur im Job wichtig, sondern auch im alltäglichen Leben. Sowohl deine Mimik als auch deine Gestik haben großen Einfluss auf dein Erscheinungsbild und wie du auf andere Menschen wirkst. Es heißt, dass erfolgreiche Menschen genau das alles sehr gut beherrschen und damit auch die Meister im Überzeugen sind. Ich finde es sehr interessant, wie man an sich selbst arbeiten und somit seine eigene Ausstrahlung beeinflussen kann.

Fühlst du dich oft unsichtbar und hast das Gefühl, dass du von anderen Menschen nicht wahrgenommen wirst, dann ist dieser Beitrag genau richtig für dich!

1. Persönliche Ebene

Bei Diskussionen oder Meinungsunterschieden, geht es beim Überzeugen nicht darum, dem anderen weiszumachen, dass deine Meinung die richtige ist, sondern im ersten Schritt darum, eine emotionale Ebene aufzubauen.

Wenn du dein Gegenüber überzeugen möchtest, versuche erstmal persönlich auf die Person einzugehen. Suche Gemeinsamkeiten und gib deinem Gesprächspartner das Gefühl, dass ihr gar nicht so unterschiedlich seid. Wenn du das schaffst, wird es schon viel leichter für die Person sein, offen an andere Meinungen ranzugehen. Wir Menschen neigen dazu, uns sicherer und wohler bei der Anwesenheit von Menschen zu fühlen, die uns selbst ähneln.

Du wirst merken, dass dein Gesprächspartner dadurch empfänglicher für dein Anliegen wird und sich auch viel lieber mit deinem Standpunkt auseinandersetzt.

Ebenfalls solltest du immer im „Wir“ sprechen und nicht „Du“ oder „Ich“. Gebe deinem Gesprächsteilnehmer stets das Gefühl, gemeinsame Ziele anzustreben.

„Du schaffst das!“ – Nein!: „WIR schaffen das!“

2. Präsent sein!

Natürlich ist es nicht nur wichtig, dass du gut mit deinen Worten und der persönlichen Ebene umgehen kannst. Was eigentlich noch eine viel größtere Bedeutung hat, ist deine Körpersprache!

Stell dir vor, du sprichst mit einer Person, die dich kaum anschaut und mit verschränkten Armen und runter hängenden Schultern vor dir steht. Du wirst nicht mal das Bedürfnis verspüren dieser Person zu zuhören. Und genauso ist es natürlich auch bei dir!

Nicht nur, wenn du dabei bist zu überzeugen, sondern auch im Alltag, solltest du darauf achten, was für Signale du mit deiner Körpersprache vermittelst.

Jeder Mensch ist unterschiedlich und hat eine andere Aura, um dennoch selbstbewusst und sicher zu wirken, solltest du auf einige Kleinigkeiten achten:

  • Halte Blickkontakt: Das heißt nicht, dass du deinen Blick niemals abwenden solltest! Es wirkt unhöflich, den Blickkontakt durchgehend zu halten. Also schaue deinem Gesprächspartner in die Augen, aber bedränge ihn nicht damit und schau auch mal kurz woanders hin. (Kleiner Tipp: Wenn du Probleme damit hast, Menschen in die Augen zu sehen, dann schau ihnen entweder zwischen die Augen oder auf die Nase! Für deinen Gesprächspartner wird es so aussehen, wie als würdest du ihm tief in die Augen sehen.)
  • Achte auf deine Haltung: Gerade stehen, Schultern nach hinten, Brust raus und den Bauch leicht einziehen! Du wirst merken, dass du direkt viel selbstsicherer wirkst und dein Umfeld dich ernster nimmt. Achte ebenfalls darauf, dass du nicht wie verwurzelt dastehst, sondern dennoch einen lockeren Stand hast.
  • Arme niemals verschränken: Die Arme zu verschränken, ist eine Art von Schutzhaltung. Du vermittelst deinem Gesprächspartner, dass du dich unsicher fühlst und dich selbst schützen möchtest – beim Überzeugen daher nicht angebracht!

Sei dir deiner Tonalität bewusst: Sprechen ist eine Art von Singen. Du vermittelst Gefühle und gibst deine eigenen damit preis. Wenn wir sauer sind, werden wir lauter. Wenn wir genervt oder gelangweilt sind, sprechen wir monoton und wenn wir aufgeregt oder nervös sind, reden wir gerne mal zu schnell. Um zu überzeugen, solltest du darauf achten, nicht monoton zu sprechen! Du möchtest ja nicht, dass dein Gesprächspartner einschläft oder dir nicht mehr zuhören möchte. Also setze bewusste Pausen ein, betone wichtige Worte und achte darauf, dass du deine Stimme am Ende eines Satzes nicht hebst, wenn es keine Frage ist! Ebenfalls kannst du auch mit deiner Lautstärke spielen. Bei emotionalen Themen, könntest du trauriger und leiser sprechen und bei lustigen lauter und fröhlicher.

3. Sei ein guter Zuhörer!

Beharrst du nur auf deine Argumente und Einstellungen, wirst du nicht überzeugen können. Gebe deinem Gesprächspartner auch die Möglichkeit sich zu dem Thema zu äußern und zeige ihm, dass du auch seine Position verstehen möchtest. Dies kannst du tun, indem du beispielsweise mit deinem Kopf nickst, natürlich Blickkontakt hältst und besonders auch Rückfragen stellst! Durch deine Fragen zeigst du deinem Gegenüber dein Interesse, und dass auch dessen Meinung eine Bedeutung für dich hat. Außerdem kannst du so auf die Argumente eingehen und versuchen die Person auf diesem Weg von deiner Meinung zu überzeugen.

4. Übereinstimmung und Gegenseitigkeit

Wie bereits erwähnt, ist es leichter Menschen zu überzeugen, die sich einem verbunden fühlen. Um das noch zu verstärken, kannst du auch versuchen die Körpersprache deines Gesprächspartners zu kopieren! Das heißt nicht, dass du ihm jede Bewegung nachmachen solltest: Steht dein Gesprächspartner locker, dann stell du dich auch locker hin; Lacht er, dann lache mit ihm – so gibst du ihm ebenfalls das Gefühl von Verbundenheit. Andersherum kannst du somit auch die Reaktion deines Gegenübers beeinflussen. Wenn du etwas erzählst und dabei oft nickst, wird die andere Person das Gefühl haben, dir zustimmen zu müssen und gegebenenfalls sogar mitnicken, was dann später für eine positive Voreinstellung für das eigentliche Thema ermöglicht.

Genauso kannst du dich auf das natürliche Gefühl der Gegenseitigkeit verlassen. Menschen tendieren dazu ihre „Schuld“ begleichen zu wollen. Also wenn du jemandem etwas Gutes tust, wird die andere Person das Bedürfnis verspüren, dir dafür etwas zurückzugeben. Gibst du also anderen Menschen Komplimente, wirst du mit Sicherheit auch Komplimente zurückbekommen.

5. Sei dir deiner Sache sicher und lass dich nicht verunsichern!

Natürlich wird nicht jeder deiner Meinung sein. Das ist ganz normal und das ist auch gut so. Aber lass dich davon nicht verunsichern! Sei dir deiner Sache sicher und selbst, wenn du eine negative Reaktion erhältst, lass es dir nicht anmerken. Sobald du selbst unsicher wirkst, wird es dein Gesprächspartner spüren und ebenfalls verunsichert sein. Sei offen und ehrlich. Wenn dir Fragen gestellt werden, die du nicht auf Knopfdruck beantworten kannst, dann gebe es ruhig zu und sieh es als Gedankenanstoß. Immerhin sind wir alle nur Menschen und jeder kann mal einen Fehler machen, etwas vergessen oder nicht auf den Gedanken gekommen sein. Wir lernen immer dazu und Fehler preis zugeben zeigt nur, dass du ehrlich bist.  

6. 55 – 38 – 7 – Regel

Beim Überzeugen sollte dir diese Regel auf jeden Fall bewusst sein! Sie besagt, dass 55 Prozent der Kommunikation aus der Körpersprache, 38 Prozent aus der Stimmlage und nur 7 Prozent aus dem Inhalt bestehen. Über die Körpersprache und Stimmlage habe ich nun genug geschrieben. Zum Inhalt brauch ich eigentlich nicht viel sagen, außer, dass du natürlich wissen solltest, was du sagst. Rede kein Unfug und erfinde nichts. Um beim Inhalt und deinen Worten extra gut zu überzeugen, solltest du in Farben und Bildern reden. Durch Gedankenbildern wecken wir am besten Emotionen und Gefühle, was natürlich ein Vorteil ist, um zu überzeugen.

Fazit

Wie bereits am Anfang meines Artikels erwähnt, finde ich, dass es sehr wichtig fürs Leben ist, Menschen überzeugen zu können. Daher beschäftige ich mich sehr gerne mit solchen Themen.

Ich konnte in letzter Zeit viele Erfahrungen im Promotion-Bereich sammeln und durfte in einer Face-to-Face-Marketing-Agentur viel dazu lernen. Mein Job war es, für eine Hilfsorganisation von Tür zu Tür zu gehen und Menschen davon zu überzeugen, langfristige Spender zu werden. Ihr könnt euch vorstellen, dass man an der Tür nicht viel Zeit hat, um die Person auf der anderen Seite zu überzeugen – um genau zu sein, hat man circa 2-5 Minuten. Daher haben wir einige Coachings durchgeführt und uns wurde beigebracht, wie man das am besten macht. Einige dieser Tipps, habe ich euch bereits in meinem Artikel erklärt. Aber am Wichtigsten ist es, einem roten Faden entlang zusprechen. Dieser wird durch das Konzept „AIDA“ verdeutlicht:

A(ttention): Aufmerksamkeit erregen und Beziehung aufbauen.

I(nterest): Interesse erwecken und das Problem erläutern.

D(esire): Das eigentliche Thema und somit auch die Lösung für das Problem erklären.

A(ction): Gesprächspartner zum Teil der Lösung und den letzten Feinschliff zur Überzeugung machen.

Ich hoffe, ich kann dich mit diesem Artikel ein bisschen inspirieren. Vielleicht achtest du selbst bereits darauf und findest dennoch etwas Interessantes in meinen Tipps. Oder du hast dir bisher noch gar keine Gedanken über solche Themen gemacht und fängst nun an darauf zu achten! Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn du mir und meinen Lesern von deinen Gedanken in den Kommentaren berichten würdest.

Und denk daran: Wenn du es heutzutage nicht schaffst, gut zu wirken, gut zu reden und dich gut zu präsentieren, dann wirst du nicht gesehen, nicht gehört und auch nicht verstanden.

In Liebe, Dilara.

2 Kommentare zu „6 Tipps von mir, wie Du Menschen besser überzeugen kannst!

  1. Hi Dilara danke für deinen Beitrag. Ich habe nichts hinzuzufügen, kann nur zustimmen und hatte ein paar mal „aha!“ Effekte als ich gelesen habe. Ich finde es toll, dass Du deine Wissen, Erfahrung und die Zeit für die Vorbereitung der Menschheit ohne Gegenleistung zur Verfügung gestellt hast …

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