Buchtipp: Eine kurze Geschichte der Menschheit

Wir schreiben den 1. April 2020 und die Welt steht still. Was erst wie ein schlechter Aprilscherz wirkt ist leider die blanke Realität. Eine Pandemie erschüttert die ganze Welt und es scheint, wie als hätten wir mal kurz Pause gedrückt. Ausgangssperren, keine sozialen Kontakte, Angst auf den Straßen und Unsicherheit in allen Körpern. Wie auch bei viele andere Menschen in dieser Zeit, hat die ganze Situation große Auswirkungen auf meinen Alltag und mein Leben. Ich bin Studentin und komme mit meinem Nebenjob als Kellnerin irgendwie von Monat zu Monat über die Runden. Leider fällt jetzt erstmal mein Nebenjob ins Wasser und mein Semesterstart wurde auf einen Monat später verlegt. Also abgesehen von den Problemen, die diesbezüglich noch auf uns zukommen, stellen sich viele Menschen jetzt die Frage – Was tun in der ganzen freien Zeit?

Ich sitze gerade auf meinem Bett und die Sonne scheint ins Zimmer. Es gibt wirklich kein Gefühl, welches man damit beschreiben könnte, wie erfüllt und lebendig ich mich fühle, wenn die Sonne scheint und alle Farben der schönen Natur zum Leuchten bringt.
In Anbetracht der aktuellen Situationen fragen sich viele, ob denn vor der Pandemie alles gut und friedlich war. Ich würde sagen nein. Natürlich nicht. Es gab schon immer Kriege, Unterdrückung, andere Krankheiten und so viel mehr Schlechtes auf dieser Welt. Ich bin kein Mensch, der sich eigentlich für Geschichte interessiert. Das Universum ist für mich ein Rätsel und mega interessant. Aber die Geschichte hier auf der Erde war nie mein Schwerpunkt und eher notgedrungen in der Schulzeit.

Bei meiner letzten Reise war ich auf der Suche nach einem Buch und bin auf eins gestoßen, welches mich direkt gefesselt hat. „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari – angefangen von 100 000 als Homo sapiens bis zum Erfinder von Sprachen, Geld und Bürokratie. Obwohl ich mich nicht für Geschichte interessiere, hat mich dieses Buch von der ersten Sekunde an angelächelt und mein Gefühl hat mich nicht enttäuscht.

Mit ca 520 Seiten ist das Buch nicht gerade dünn, dennoch verliert man nie die Neugier aufs nächste Kapitel. Durch den chronologischen Aufbau und den gewählten Unterkapiteln, wie zum Beispiel „Die kognitive Revolution“, „Der größte Betrug der Geschichte“ oder „Der Geruch des Geldes“, hat man das Gefühl an einer roten Linie entlang zu lesen und verliert somit nie den Überblick. Hararis Worte und Beschreibungen werden mit Hilfe von Bildern und Karten unterstützt, was dazu beiträgt, keine offenen Fragen zu hinterlassen.

Abgesehen vom Aufbau und der Struktur, lernt man natürlich auch einiges. Es ist spannend zu erfahren, wie unsere Vorfahren diesen Planeten genutzt haben und mit was für Problemen sie sich damals auseinandersetzen mussten. Das Buch hat nicht nur mich überzeugt, sondern eroberte auch in vielen Ländern die Bestsellerlisten.

„Yuval Noah Harari schreibt präzise, klug – und vor allem so, dass man gar nicht aufhören will zu lesen. Dieses Buch lässt Hirne wachsen“

Zeit Wissen

„Spektakuläre Panoramen, plötzliche Sturzflüge in Details und unkonventionelle Interpretationen … Der unwiderstehliche Reiz liegt in der Coolness des Universalhistorikers.“

Deutschlandfunk Kultur

„Kenntnisreich und witzig erzählt.“

Focus

Also wenn du entweder nicht weißt, wohin mit der ganzen freien Zeit, oder du vielleicht auf der Suche nach einem Buch bist, kann ich dir dieses Buch nur empfehlen! Abgesehen davon wie schön es ist, dieses Buch zu lesen, lernst du auch noch was dabei. Wusstest du, dass es eine Insel im Süden Australiens gibt, die sich damals Tasmanien nannte und bis Anfang des 19. Jahrhunderts unentdeckt war? Die Jäger und Sammler der Insel hatten bis dahin keinerlei Kontakt zur Außenwelt. Ist das nicht erstaunlich?

Falls ich dein Interesse wecken konnte, du das Buch bereits kennst, oder du eine Frage hast, kannst du gerne ein Kommentar hinterlassen. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und bleibt gesund!

In Liebe – Dilara.

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